Ein Mann sitzt an einem Schreibtisch mit einem Mikrophon

Private Altersvorsorge: Warum Sie der gesetzlichen Rente nicht trauen sollten

Die gesetzliche Rente reicht nicht – und das weiß inzwischen auch Friedrich Merz. In einem Instagram-Post räumte er ein, dass ohne private Altersvorsorge eine erhebliche Rentenlücke droht. Sein Vorschlag, schon mit kleinen Summen wie 10, 20 oder 50 Euro monatlich in Aktien einzusteigen, klingt zwar sympathisch – ist aber keine echte Lösung.

Beispielrechnung zum Merz-Vorschlag:

Eine Modellrechnung zeigt, wie begrenzt dieser Ansatz ist:

  • Start mit 20 Jahren, monatlich 10 Euro in einen weltweiten Aktienfonds

  • Ø 6 % Rendite pro Jahr

  • Mit 67: rund 30.000 Euro Vermögen – vor Steuern

Verteilt man dieses Kapital sinnvoll über die Ruhestandsjahre, bleiben weniger als 80 Euro monatlich übrig. Nach Inflation entspricht das heute gerade einmal rund 30 Euro Kaufkraft. Ein Tropfen auf den heißen Stein – die Rentenlücke bleibt bestehen.

Die geplante Aktienrente – nicht mehr als ein Placebo

Ab 2026 will die Bundesregierung eine sogenannte „Aktienrente“ einführen. Doch sie richtet sich zunächst nur an Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 18 Jahren, die mit 10 Euro monatlich vom Staat gefördert werden. Ein netter Gedanke, aber völlig unzureichend, um die Altersvorsorge in Deutschland nachhaltig zu stärken, wie die Beispielrechnung oben schon zeigt.

Andere Länder fördern die private Altersvorsorge besser

Während Deutschland zögert, zeigen andere Länder längst, wie es funktioniert:

  • Schweden: Jeder dritte Bürger nutzt ein steuerlich begünstigtes Anlagesparkonto. Statt komplizierter Abgaben gibt es eine kleine Pauschalsteuer auf den Depotwert – Freibeträge inklusive.

  • Polen: Plant ab 2026 die Einführung eines ähnlichen Modells.

  • Weitere EU-Staaten: In insgesamt elf Ländern existieren bereits steuergeförderte Anlagekonten für die private Altersvorsorge.

Deutschland dagegen hinkt hinterher und überlässt die Bürger weitgehend sich selbst.

Warum Aktien unverzichtbar sind

Fakt ist: Wer seinen Lebensstandard im Ruhestand halten möchte, kommt an Aktien als Altersvorsorge nicht vorbei. Über Jahrzehnte hinweg erzielten sie durchschnittlich 7 bis 9 Prozent Rendite pro Jahr – deutlich mehr als andere Anlageformen. Professionell ausgewählt und breit gestreut, bieten Aktien ein attraktives Verhältnis von Chance und Risiko, das sich mit einer individuellen Vermögensverwaltung noch einmal verbessern lässt.

Gerade einkommensstarke Haushalte profitieren zusätzlich von steuereffizienten Lösungen: So lassen sich Steuerbelastungen gezielt in die Auszahlungsphase verschieben und Erträge optimal für die private Altersvorsorge nutzen.

Unser Fazit: Private Altersvorsorge darf nicht warten

Die gesetzliche Rente wird künftig kaum mehr als eine Basisabsicherung sein. Wer seinen Lebensstandard im Alter halten möchte, muss frühzeitig und konsequent privat vorsorgen.

Auf politische Reformen zu warten, ist riskant. Je früher Sie mit einer durchdachten Anlagestrategie starten, desto gelassener können Sie Ihrem Ruhestand entgegenblicken.

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